26_01_Primemover: Therapie im Vorsprung, Politik im Dilemma

Nicht-genbasierte Gentherapien für chronische Erkrankungen markieren einen Paradigmenwechsel hin zu nachhaltiger Krankheitskontrolle, treffen jedoch auf Gesundheitssysteme, die weiterhin auf kurzfristige Budgets und inkrementelle Innovationen ausgerichtet sind.
Das zentrale Problem ist politisch-systemisch: Neue Therapien werden regulatorisch und ökonomisch fehlbewertet, wodurch ihr langfristiger Nutzen unterschätzt und Innovation strukturell gebremst wird.
Ein konsistenter, wertorientierter Ordnungsrahmen für Bewertung, Preisbildung und Finanzierung ist entscheidend – denn die eigentliche Frage ist nicht, ob sich Gesundheitssysteme diese Therapien leisten können, sondern ob sie es sich leisten können, sie nicht zu integrieren.

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